KENTUCKY SCHREIT FICKEN

Freitag, 11.09.2026, 16.30 Uhr
Samstag, 12.09.2026, 20.00 Uhr
Tojo Theater

In der Performance KENTUCKY SCHREIT FICKEN setzt sich das Team mit der Frage „Was will ich auf einer Bühne zeigen?“ auseinander, konfrontiert uns mit dem male gaze in unseren Köpfen und spielt damit, wie weiblich gelesene Körper auf einer Bühne angesehen werden. Szene für Szene werden Erwartungen befragt, die aus verschiedenen Positionen an die Performenden gestellt werden: von den Zuschauer*innen, von den Performer*innen selbst und den gesamtgesellschaftlichen, westlichen Blick auf weiblich gelesene Körper. Der Abend ist eine Sammlung verschiedener Momente des An- und Zuschauens, fragt nach dem Sehenswert und nach Handlungsspielraum auf der Bühne. Wir erforschen den Freiraum, das Finden des Eigenen, die Lust – am Spielen, Imaginieren und Zeigen. Verflucht sei, wer uns nicht glaubt! Auf nach Kentucky!

Das Team

Viccy Link (sie/ihr) ist freie Performancekünstlerin und Theaterregisseurin, zudem ist sie im Bereich der Kuration, Co-Leitung, sowie im Kulturpolitischen Bereich tätig. Von 2016-2021 studierte sie in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft, anschliessend im Master Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre künstlerischen Arbeiten – die oft in kollektiven Zusammenschlüssen entstehen – wurden bereits am HochX Theater in München, am FFT Düsseldorf, TNT Marburg, Theater Rampe Stuttgart, TNT Marburg, Hyperlokal und im Schauspielhaus Zürich gezeigt. Sie forscht an Themen und Formaten, in denen Theater und Performance direkten Einfluss auf politische Realität haben und verweist in ihren Arbeiten auf Möglichkeiten der Veränderung. Sie widmet sich der Transformation von Realität, der Lust auf Positionierung und aktivem Handeln als Teil der Gesellschaft. Mit ihrem Diplomprojekt KENTUCKY SCHREIT FICKEN schliesst sie den Master an der Zürcher Hochschule der Künste ab. 

Phaea Korycik (sie/ihr) sammelte bereits während ihrer Schulzeit erste Bühnenerfahrungen am Staatstheater Kassel. Sie begann eine Ausbildung zur modernen Bühnentänzerin, wechselte später jedoch zum Architekturstudium. Nach einem erfolgreichen Master Abschluss an der Bauhaus Universität Weimar und vielen, traurigen Momenten im Büroalltag, zog es sie zurück auf die Bühne – 2023 begann Phaea ihr Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist neben dem Studium bereits am Theater Basel und Theater Orchester Biel Solothurn zu sehen und als Sprecherin tätig.

Elisa Voges (sie/ihr), geboren in München, sammelte erste Bühnenerfahrung während ihrer Schulzeit. Ihr Interesse für Tanz und Bewegung als auch ihre Erfahrung im Bayerischen Landesjugendchor brachten sie schließlich zum Theater.  Zuletzt war sie am TOBS zu sehen unter der Regie von Nadine Schwitter. Bei ihrer Bachelorperformance „MÖCHTEGERN_ I’m tired of riding around wondering what I gotta do or who i’m supposed to be” beschäftigte sie sich mit der Frage: wer bin ich ohne die anderen? Eine Auseinandersetzung mit coolness, Trends und dem äußern Einfluss. Neugierig und fragend sucht sie nach dem Spiel auf der Bühne als auch im Leben. 

Max Smirzitz studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und im Lehrgang FORUM TEXT des Drama Forums von uniT. Max gewann 2016 den Kurzdramenwettbewerb der Wiener Wortstaetten und war 2017 für den Retzhofer Dramapreis nominiert. Gemeinsam mit Viktorija Ilioska und Patrick Faurot arbeitet Max seit 2017 an der Performance „it could be something very minimal“, deren verschiedene Versionen bisher in Gießen, Frankfurt am Main und Skopje gezeigt wurden. Max ist teil der Produktionsfirma schön und vielversprechend, deren Debütfilm 2022 erschienen ist. Außerdem ist Max als Musiker* in Bands wie 32 16 8, kontrollierter absturz, _ _ _ und old pleb tätig.

Till Schaffnit (keine Pronomen), in Basel aufgewachsen, hat 2024 den Bachelor Schauspiel an der ZHdK abgeschlossen. Till ist Teil der freien Zürcher Szene und seit der Spielzeit 25/26 als Schauspieler*in festes Mitglied des Ensembles am Theater Neumarkt. Till arbeitete unter anderem zusammen mit Piet Baumgartner, Julia Reichert, Jette Clasen, Paula Lynn Breuer, Zo Hug, Kenza Nessaf, Bruno Brandes und Viccy Link. 

Till arbeitet gern im Kollektiv, tanzt gern und bringt Ruhe ins Team. Tills letztes Solo Projekt ging um das Gefühl der Scham auf der Bühne und um das Lustvolle mit dem Publikum darin.

Aware­ness und Zugäng­lich­keit

Trigger­warnungen

Es kommen Nacktheit, Darstellungen von Tod und körperlicher Gewalt vor, es wird von psychischer Gewalt erzählt.

Für explizitere Informationen meldet euch bei unserem Team.

Barriere­freiheit

Es werden Stroboskopeffekte verwendet und es wird abrupte laute Geräusche geben. Ausserdem wird Nebel eingesetzt.

Fairycoon (Fairy Raccoon mit bunten Schmetterlingsflügeln)